Klosterkirche - Die Marienkirche des Dominikanerklosters ist 1297 fertiggestellt (Ablassbulle des Papstes Bonifazius VIII) und wird 1484-1515 zur dreischiffigen Hallenkirche mit Langchor erweitert bzw. umgebaut; seit 1556, als die Dominikaner im Zuge der Reformation die Stadt verlassen, ist sie Stadtkirche. (Die 1508-1510 umgebauten Klostergebäude wurden 1886 abgebrochen) Nach dem Stadtbrand von 1676 wird das Innere 1680-1682 wieder hergestellt und ausgestattet (Altar von J.Vest und J. Stranovius, 1680); Reste des spätgotischen Lettners erhalten; 1928 Erneuerung der Emporen; bedeutendes Taufbecken aus Bronze 1440; wertvolle Sammlung von 35 Kirchenteppichen.
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Aufgang zum Stundenturm |
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Überdachter "Altweiberweg" - Weg vom Stundturm runter ins Zentrum
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Das Türmchen auf der Steilau steht im Nordwesten von Schässburg. Der Platz bietet einen umfassenden Rundblick auf die Stadt und die Burg. Das Baujahr ist unbekannt, ebenso der Anlass zur Errichtung dieses einmaligen Baudenkmals. Laut einer Überlieferung aus dem Jahre 1785 soll das Türmchen nachfolgende Inschrift gehabt haben: "Monumentum hoc erectus est 1469 et Renovatum 1785." Bauart des Türmchens: siebeneckiger Bau auf ungegliedertem Unterbau. Man könnte vermuten, dass das Türmchen vor der Reformation ein katholischer Bildstock war.
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